Welchen Platz nimmt Perth weltweit ein?

Perth city skyline

Perth ist eine schöne, majestätische und lebendige Stadt am Ufer des malerischen Swan River. Sie wurde 1829 von freien britischen Siedlern gegründet, wobei sich in den darauf folgenden Jahrzehnten auch Einwanderer aus dem übrigen Europa, Asien und Afrika hier auf der Suche nach Freiheit, wirtschaftlichem Wohlstand und Unabhängigkeit niederließen. Gemäß dem Erbe von Australiens Ureinwohnern ist Westaustralien heute einer der tolerantesten, harmonischsten und multikulturellsten Orte der Welt. Auch Touristen, die sich nur für kurze Zeit hier aufhalten, berichten von der breit gefächerten kulturellen Vielfalt in Perth. Dies offenbart sich nirgendwo besser als bei einem Spaziergang entlang einer der Straßen von Perths Restaurantviertel. Die Vielfalt und Bandbreite des kulinarischen Angebots versetzt Besucher seit Generationen in Erstaunen.

Vergleich zu anderen Städten

Wie schneidet Perth verglichen mit anderen Städten weltweit ab? Der Vergleich fällt überaus günstig für Perth aus. Der Grund hierfür liegt im ausgewogenen Lebensstil, den man in Perth genießt. Die Stadt hat genau die richtige Größe. Sie ist groß genug, um ein aufregendes kulturelles Angebot zu bieten und kosmopolitisch zu sein. Die meisten Großstädte sind nicht nur groß und aufregend, sie sind leider oft auch teuer, kalt und gefährlich. Perth hingegen besitzt genau die richtige Größe. Es bietet den Spaß und die Unterhaltungsangebote einer Großstadt und die Freundlichkeit, Sicherheit und Sauberkeit einer Kleinstadt. Das perfekte Gleichgewicht.

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Lifestyle

Eine aktuelle internationale Studie zu Städten weltweit ergab, dass Perth im Hinblick auf Lebensqualität und Erschwinglichkeit auf Platz 3 rangiert. Das wichtigste Beurteilungskriterium war dabei die „Lebensqualität“. Darunter fallen Aspekte wie persönliche Sicherheit, Zugang zu Gesundheitswesen und Bildung, politische Stabilität, Verkehr und das Angebot an Wohnraum sowie Klima und Freizeitangebote.

barbeque at cottesloe beach

Eine dynamische Wirtschaft

Westaustralien ist ein wichtiges Zentrum der australischen Wirtschaft. Obwohl hier lediglich 10 % der Gesamtbevölkerung Australiens leben, generiert der Bundesstaat Westaustralien fast 30 % der Exporteinnahmen. Die Wachstumsrate von Australiens Bruttoinlandsprodukt hat die des OECD lange überholt, und Westaustralien führt mit einem beachtlichen Vorsprung vor dem Rest des Landes. Nationale und internationale Anleger investieren hier daher beträchtliche Summen.

Die Wirtschaft ist breit gefächert und international. Nachdem der Bundesstaat weltweit bereits führend im Bereich der Energieerzeugung, Edelsteine und Grundmineralien und Landwirtschaft ist, ist er nun auch ein erstklassiger Lieferant von Fertigwaren und Dienstleistungen für seine geografischen Nachbarn sowie andere Länder.

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Westaustralien exportiert Fachwissen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Tourismus, Ressourcen- und Infrastrukturkonstruktion, Bildung und Gesundheit, Bauwesen, Verteidigungssysteme, Umweltsysteme, Bergbauanlagen und Dienstleistungen, Chemie, Lebensmittel und Wein.

Die rund eine Million Beschäftigten des Staates besitzen ein hohes Ausbildungsniveau und weltweit anerkanntes technisches Knowhow. Fast die Hälfte besitzt eine Gymnasial- oder Universitätsausbildung und zwei Drittel haben Abitur.

Die geografische Nähe zu Südostasien und die mit den boomenden Wirtschaften Asiens gemeinsame Zeitzone sowie Australiens Lage am Indischen Ozean bieten Westaustralien einzigartige wirtschaftliche Vorteile.

So ist Perth die einzige australische Stadt, die sowohl mit Asien als auch Europa zu den üblichen Bürozeiten in Verbindung treten kann und durchgängig globale Kommunikation aufgrund der über dem Indischen und Pazifischen Ozean positionierten Satelliten nutzen kann.

Innovation

Der Schlüssel zu Westaustraliens anhaltendem wirtschaftlichen Erfolg liegt unter anderem in der Entwicklung und Aneignung fortschrittlicher Technologie. Damit gekoppelt sind ein Ausbildungssystem der Weltklasse und eine Fülle an Forschungstätigkeiten und Innovationen, die sich auf seine fünf Universitäten verteilen, die über weltweite Partnerschaften im Bereich der Forschung verfügen. Es gibt auch einen Technologiepark, der als der beste seiner Art in Australien und weltweit zählt.

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Die Verleihung des Nobelpreises für Medizin an Professor Barry Marshall und Dr. Robin Warren im Jahr 2005 unterstreicht die Qualität der wissenschaftlichen Forschungsarbeit in Westaustralien. Professor Marshall arbeitete im Jahre 1982 als junger Arzt im „Royal Perth Hospital“ mit dem Pathologen Dr. Warren zusammen und entdeckte, dass eine Infektion des Magens mit einem bis dato unbekannten Bakterium zu Magengeschwüren und einem erhöhten Risiko von Magenkrebs führt. Ihre Arbeit revolutionierte die Behandlung von Magengeschwüren mittels Antibiotika und führte so zu einem starken Rückgang von Magenkrebsfällen.

Fiona Woods ist die Leiterin und Mitbegründerin von „Clinical Cell Culture“ (kurz: C3). Sie leitet außerdem den „Burns Service of Western Australia“ und arbeitet mit der Station für Verbrennungen am „Royal Perth Hospital“ sowie am „Princess Margaret Hospital“ für Kinder in Perth. Ihre Pionierarbeit im Bereich der gewebeproduzierenden Technologie fand weltweit Anerkennung und wird bei Verbrennungen für die Narbenminimierung verwendet.

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